zum Jahresende

uns scheint, als ob noch kein Jahr so schnell vorüberraste wie dieses! Und schon sind wir an der Schwelle zum 2022! Ein Gutes hat Corona schon: Es hat uns gelehrt, nachzudenken was und wer uns wichtig und notwendig ist! Es hat uns gelehrt, Verantwortung uns und den anderen gegenüber zu übernehmen, sich und die anderen zu schützen mit den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Nicht einfach hinnehmen was ist sondern dankbar sein für all die Kleinigkeiten, die das Leben für uns bereit hält! Danke, dass auch DU, der du dies liest, für uns wichtig und notwendig bist!Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

(Erich Kästner)

PS:

Bitte auch beim Basteln an die Umwelt denken! Dieser Samichlaus wurde aus

–  dem Gestell einer ausgedienten Rankhilfe,

– Deckästen (lokal eingekauft),

– Bart aus Ziergräsern, die im Frühling eh entsorgt werden,

– zwei ausgedienten Christbaumkugeln,

– einem Anheizbürdeli (lokal eingek.), das später zum Anfeuern des Grills dient

– bereits im Garten herumlungernden Tierfiguren

zusammen mit den Enkelkindern gebastelt!💞💞  😘